Dienstag, 17. Oktober 2017

Pe plai străbun…

O reușită manifestare culturală la Bogda
Cu nostalgia verii abia trecută în amintirea pionierilor, în tabăra de la Bogda, unde cîmpia urcă spre dealurile Lipovei, iar livezile intră pline de rod în pădurile cu mistreți și căprioare, ziua de 14 septembrie și-a înscris scurgerea în straie de duminică, nu ca pînă acum, adică în liniștea patriarhală a curților și ulițelor stăpînite de gospodarii satelor învecinate, ci altfel, la un spectacol fără precedent aci. La un spectacol – Pe plai străbun, cînt și joc de viață nouă – care, în fericitul context al Festivalului național Cîntarea României, pe aceeași scenă, amenajată din remorci camuflate, și în fața aceluiași amfiteatru, pe iarba desfătată de soarele domol al începutului de toamnă, a adunat valori certe ale mișcării artistice de amatori din această zonă.
Cu o inițiativă demnă și de toată lauda și de urmat, consiliile de educație politică și culturală socialistă din comunele Bogda și Mașloc, găsind întreaga înțelegere la Comitetul județean de cultură și educație socialistă, cît și sprijinul necesar la Uniunea județeană a cooperației de consum, au lansat și materializat ideea acestei manifestări complexe în miezul unui ținut pe cît de bogat în tradiții etno-folclorice, pe atît de dornic de cînt, joc și voie bună într-un cadru natural de mare frumusețe.
Și în poiana din inima taberei, cu codrul și izvorul alături, talentul, pasiunea și truda s-au înlănțuit în compunerea unui spectacol cultural-artistic dens, curat, emoționant; pe acest picior de plai - cum, inspirat, grăia cineva -, s-a întîmplat o adevărată serbare a „traseului cultural“ Timișoara - Dumbrăvița - Giarmata - Pișchia - Fibiș - Mașloc,  spre Bogda și mai departe, între dealuri cu sate mărunte și oameni de ispravă.
Fiecare din localitățile numite a avut partea sa de bucurie, prin artiștii amatori - amatori ca statut, profesioniști ca vocație - ce compun renumitele ansambluri de cîntece și dansuri Timișul și Zora (Timișoara), dansuri populare (Dumbrăvița), celebra fanfară condusă de profesorul Matei Loris (Giarmata), dansuri populare germane și fanfară (Pișchia), un veritabil ansamblu folcloric, dintr-un cămin cultural exemplar, unde sorocarii sînt la mare cinste și neuitare (Fibiș), soliști vocal, rapsozi, creatori populari din Remetea Mică, Buzad, Bogda.
Alături de consacrații Laza Cnezevici, Pavel Roșu, de actorul Ion Olaru, am notat autenticitatea în repertoriu și interpretare a unor oameni fără nume ilustre de „bină“, ci numai în îndeletnicirile lor muncitoare: Octavian Milcu, Ion Șerban, Tiberiu Boc, Traian Petroi, Cornel Ștef, Daniela Ciocîrlan, Elisabeta Hegheș; cum nu le-au lipsit emoțiile, i-au răsplătit aplauzele.
După spectacolul propriuzis, s-a încins o horă, așa încît, pînă seara, s-a cîntat și s-a dansat, ca preludiu la o nouă săptămînă de lucru la sate și orașe.
Izbînda aceasta duminicală îndeamnă, desigur, la reeditare, lansîndu-se, astfel, în peisajul cultural timișean, o manifestare de reper.
Teodor Bulza

aus DRAPELU ROȘU, Timișoara, 15 septembrie 1980

Dienstag, 10. Oktober 2017

Ein Oberbürgermeister mit Banater Wurzeln

Von einer schwäbischen Begegnung in Neuburg an der Donau
Der Hangar war zu einer Festhalle umfunktioniert. Weißblaue Tischdecken bedeckten die im Halboval vor der geräumigen Bühne angeordneten Tische. Die Silhouette Neuburgs an der Donau gab im regenbogenfarbigen Scheinwerferlicht ein imposantes Bühnenbild ab. Langsam belebten sich die Tischreihen: vorne die Generäle und Offiziere a.D. und die Mitglieder des Kommandostabes mit ihren Damen sowie die Ehrengäste; im Hintergrund – aber nur räumlich – die vielen ehemaligen und jetzigen Aktiven des Jagdgeschwaders. Das 11. Mölders-Treffen konnte beginnen.
Ich saß im Orchester ohne große Erwartungen. Was folgen wird, ist immer das Gleiche: Begrüßungen und Ansprachen, hoffentlich nicht allzu lange. Der Kommodore stieg in die zum Rednerpult umgebaute Cockpitklappe. Er begrüßte und begrüßte und … ich hatte plötzlich einen Halt, an dem ich mich geistig emporziehen konnte. Das schleichende Dösen war wie weggeblasen. Ich beobachtete – eher instinktiv, vorerst ohne konkreten Hintergedanken – den Mann, den der Geschwaderführer eben herzlich willkommen geheißen hatte, den Oberbürgermeister der Stadt Neuburg a. d. Donau, Hans-Günter Huniar.
Hans-Günter Huniar
Foto: haju (NEUBURGER RUNDSCHAU)
Der Mann im mittleren Alter, mit hoher Stirn und Brille unterhielt sich mit seinen Tischnachbarn. Schon bald sah ich ihn an einem anderen Platz. Dann verschwand er irgendwo zwischen den Tischreihen, tauchte wieder auf, schüttelte Hände, lachte, redete, hörte zu. Mein Gott, schoß es mir durch den Kopf, der wird doch nicht mit jedem einzelnen in dieser jetzt übervollen Halle ein Gespräch führen wollen. Meine anfangs teilnahmslosen Beobachtungen schlugen in Neugierde um, wusste ich doch, dass die Eltern des Neuburger Oberbürgermeisters Banater Schwaben sind. Wie wäre es, sich mit diesem Menschen mal zu unterhalten? Aber wie spricht man einen OB an, ohne ein zwingendes Problem zu haben? Hier schien das noch schwieriger als im Rathaus zu sein, denn hier war dieser Mann anscheinend viel mehr ein gewöhnlicher Bürger – oder wollte es sein – und nicht vordergründig OB. Er war ständig von Freunden und Bekannten oder auch von Interessenjägern umgeben.
Das Fest nahm seinen Lauf und die Uhrzeiger nahmen keine Rücksicht auf mein Zögern. Dann, es war schon nach 22 Uhr; der OB stand in einem Männerkreis an der Bar. Ich näherte mich unentschlossen, noch immer nach einem Ansprechgrund suchend. Der OB lachte, die Runde strahlte Heiterkeit aus. Dann sah er mich an. Reiner Zufall. Ich nutzte die Gelegenheit.
Grüß Gott, Herr Oberbürgermeister. Mein Name ist Potche, ein Banater Schwabe aus Ingolstadt.“
„Ach ja, Grüß Gott, Huniar.“
Ein Händedruck, dann eine kurze Wende zu der geselligen Gruppe, um sich zu entschuldigen, und schon durfte ich staunen.
Aber toll, do e Schwob zu treffe. Na des werr ich glei meiner Frau verzehle. Waaßt, ich sin jo do gebor, awwer ich kann schwowisch vun meine Eltre. Mei Vatter is aus Mariafeld un mei Mutter aus Albrechtsflor.“
Und das vernahm ich im reinsten „Schwowisch“, so als ob dieser Mann den größten Teil seines Lebens im Banat – dem Landstrich im fernen Südosteuropa, dem er sich verbunden fühlt, ohne ihn je betreten zu haben – verbracht hätte.
An Phingste fahr ich mit meim Cousin ins Banat“, erzählte er mir begeistert, ohne es allerdings wahr werden zu lassen, wie ich später erfuhr.
Die Pflicht, sie rief. Sie lässt einen engagierten Politiker wie Hans-Günter Huniar eben nicht nach dessen Lust und Laune reisen. Seit 1984 ist der gewesene Richter am Amtsgericht Neuburg Oberbürgermeister dieser Stadt mit ihren faszinierenden Renaissance-Giebeln. Und er regiert hier ohne Parteihausmacht. Die Neuburger Bürger scheinen ihr Vertrauen allerdings nicht ohne stichfeste Begründungen einem „Unabhängigen“ zu geben.
Wenn eine Zeitung in einer Zeit, in der Politiker- und Beamtenschelten Hochkonjunktur haben, mit den Schlagzeilen „Note eins für freundliche Behörde“ einen ausführlichen Bericht überschreibt, dann kann sie damit sogar Verdrossene aufrütteln. Wer wiederum den freundlichen Hans-Günter Huniar – der hot halt vun seim Vatter, unsrem schwowische Rentenfachmann Hans Huniar, e gutes Gemiet – kennt, wird sich nicht unbedingt gewundert haben, als er den Artikel zu lesen begann: „Das Personal der Neuburger Stadtverwaltung ist stets freundlich und fachlich versiert. Darauf zumindest lässt das Ergebnis einer Publikumsbefragung schließen.“ (DONAUKURIER, Nr. 178, Freitag, 4. August 1995)
So wie de Herr es Gscherr.“ In Neuburg an der Donau sind beide eine sehr angenehme Erscheinung: „de Herr“, ein parteiunabhängiger Politiker von Format, mit Charme und Kampfgeist, der das Persönliche stets hinter die Interessen seiner Bürger stellt; „es Gscherr“, eine architektonisch bezaubernde Stadt an der Donau, mit heimatverbundenen und zu Fremden stets aufgeschlossenen Bürgern.
Hans-Günter Huniar will weiter für die Neuburger Bürger im Amt bleiben. Er muss heuer gegen fünf Mitbewerber seinen OB-Sessel – den er bei seinem Temperament in den zurückliegenden zwölf Amtsjahren bestimmt nicht überstrapaziert hat – verteidigen. So will es unsere Demokratie. Und es ist gut so, denn Politik, wie wir sie im Banat erleben mussten, würde dem Bayer mit banatschwäbischen Wurzeln bestimmt nicht zum Guten gereichen.
Wenn unsere in Neuburg a. d. Donau wahlberechtigten Banater Schwaben ihr Kreuzchen hinter den Namen Hans-Günter Huniar setzen, dann werden sie bestimmt vielen ihrer Mitbürger und auch der in Neuburg aktiven Bürgergruppe DU (Die Unabhängigen / Freien Wähler Neuburg) aus dem Herzen sprechen. Letztere führt ihren Wahlkampf nämlich mit dem Aufruf „Weiter mit OB Huniar“.
Hans-Günter Huniar führt auch die Stadtratsliste und die Kreistagsliste (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) der DU an. Auf den Stimmzetteln für diese Gremien kann man seinem bevorzugten Kandidaten bis zu drei Stimmen geben. Somit können nicht nur unsere Landsleute aus Neuburg a. d. Donau Hans-Günter Huniar wählen, sondern auch jene aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.
Leider kann ich Hans-Günter Huniar nicht auf einem der Stimmzettel begegnen. Auch diese Begegnung hätte mir bestimmt Freude bereitet. Die Banater Schwaben aus Neuburg und Umgebung haben diese Gelegenheit. Ich beneide sie dafür.

Anton Potche
aus BANATER POST, München, 20. Februar 1996

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Dienstag, 26. September 2017

Brauchtumsfest und Ortsgeschichte

[…]

ES – MEHALA/TEMESWAR. Bei der 53. Kerwei in diesem nunmehrigen Temeswarer Stadtviertel marschierten am Sonntag 30 Trachtenpaare auf, davon vier Kinderpaare, die dem Zug vorausgingen: Adeline NussbaumArthur Delia, Gabriele SchwobHelmut Kokron, die Geschwister Gerlinde und Richard Vicze, und Dagmar RadanovChristian Vodenicean. Die Vortänzer waren Monika SchlauchFranz Tröster, Nachtänzer Maria KilcherRobert Weldi. Sie begrüßten die Gäste, brachten auf Hochdeutsch und Schwäbisch die Sprüche vor. Erstmals war es in diesem Jahtr, dass die Vortänzerin den Rosmarinstrauß schmückte, während die Jugendlichen sich gemeinsam um den 12 m hohen Kerweibaum, um Kranz und Girlande kümmerten. Die Hüte der Jungen verzierte auch diesmal Margarete Murariu. Den Organisatoren – unter ihnen taten sich Theodor Werth, Ferdinand Totterer, Alfred Marmon, Rudolf Debert, Hans Stemper, Peter Reiter, Hans Reiter, Nikolaus Menrath und die sechs Frauen um Maria Schmidt besonders hervor – wurden Äpfel und Quitten mit Rosmarinsträußchen überreicht. Musik machte die Jahrmarkter Hans-Kaszner-Kapelle, zu deren jüngsten Mitgliedern Anneliese Nower als Trommlerin gehörte. Neues Vortänzerpaar ist Carmen Wasche mit Dietmar Groß. Den Hut gewann Norbert Biklor, das Tuch Magdalena Rattinger.

[…]
aus NEUE BANATER ZEITUNG, Temeswar, 9. September 1980

Dienstag, 19. September 2017

Kloone Keeniche im Jammertal

Die Mensche jammre,
weil se mit Scheiklappe schaue.
Wann’s um Geld un Wohlstand geht,
glanze neidisch ehre Aue.

„Dem geht’s gut,
der hot meh wie ich.
Mit mer, norr mit mer
is unser Herrgott ungerecht.“

Schaut Nachrichte, Leit,
oomol am Tach:
Es gebt Millione Mensche,
forr die is immer Naacht.

Wer sich mit dee vergleiche will,
werd schnell erkenne:
E jeder vun uns
is e klooner Keenich.

Uf der Schanz, 1995 
Potche Toni

aus BANATER POST, München, 20. Januar 1996

Dienstag, 12. September 2017